F1 2026 Australian Grand Prix – Motorsport Calendar
Runde 1

F1 2026 Australian GP

Albert Park Circuit, Melbourne

Datum 06. – 08. März 2026
00 Tage
00 Std
00 Min
00 Sek

Über den Grand Prix

Der Große Preis von Australien 2026 markiert den spektakulären Saisonauftakt der Formel 1 Weltmeisterschaft. Zurück im Albert Park, bietet Melbourne eine einzigartige Mischung aus Stadtkurs-Atmosphäre und Hochgeschwindigkeits-Passagen.

Geschichte & Strecke

Die Formel-1-Geschichte in Melbourne begann im Jahr 1996, als der Grand Prix vom Straßenkurs in Adelaide in den Albert Park umzog. Seitdem ist der Kurs, der rund um den künstlichen Albert Park Lake führt, fester Bestandteil des Kalenders und oft Austragungsort des Saisonauftakts.

Im Vorfeld der Saison 2022 wurde das Layout erstmals massiv überarbeitet, um das Überholen zu erleichtern. Die alte Schikane in Sektor 2 wurde entfernt, was eine neue Vollgas-Passage entlang des Sees schuf. Zudem wurden mehrere Kurven verbreitert, wodurch die Durchschnittsgeschwindigkeit drastisch anstieg.

Zeitplan

Tag Session Zeit (Lokal) Zeit (MEZ)
Fr, 06. März 1. Freies Training 12:30 – 13:30 02:30 – 03:30
Fr, 06. März 2. Freies Training 16:00 – 17:00 06:00 – 07:00
Sa, 07. März 3. Freies Training 12:30 – 13:30 02:30 – 03:30
Sa, 07. März Qualifying 16:00 – 17:00 06:00 – 07:00
So, 08. März RENNEN 15:00 05:00

* Zeiten sind vorläufig. Melbourne ist +10 Stunden zu MEZ.

Layout Albert Park Layout
  • Name Albert Park Circuit
  • Länge 5.278 km
  • Runden 58
  • Distanz 306.124 km
  • Rekord 1:20.260L. Hamilton (2019)
Wettervorhersage
Fr
24°C
Sa
22°C
So
21°C

Schlaf ist ohnehin völlig überbewertet

Wer braucht schon erholsame REM-Phasen, wenn er stattdessen Charles Leclerc Charles Leclerc Voller Name: Charles Marc Hervé Perceval Leclerc Spitznamen: „Il Predestinato“ (Der Auserwählte – so oft von italienischen Medien bezeichnet), „Lord Perceval“ Geburtsdatum: 16. Oktober 1997 Geburtsort: Monte Carlo, Monaco Nationalität:... dabei zusehen kann, wie er sein Auto in die Mauer setzt? Der Australien GP ist der ultimative Test für die Leidensfähigkeit der europäischen Fangemeinde. Es ist ein Akt des Masochismus, den wir Jahr für Jahr zelebrieren. Während die Fahrer im sonnigen Melbourne Champagner schlürfen, sitzen wir hier im dunklen Wohnzimmer, eingehüllt in eine Decke, die nach Verzweiflung und abgestandenem Kaffee riecht. Die Formel 1 ist der einzige Sport, der von seinen Fans verlangt, ihren Biorhythmus für ein paar im Kreis fahrende Millionäre komplett zu ruinieren.

Eine Nacht im Zeichen des Wahnsinns

Ich erinnere mich noch gut an das letzte Jahr. Mein Wecker klingelte um 03:30 Uhr – eine Zeit, zu der normalerweise nur Einbrecher und Menschen mit ernsthaften psychischen Problemen wach sind. Ich stolperte in die Küche, suchte die Kaffeemaschine und fand stattdessen nur die bittere Erkenntnis, dass ich für diesen Sport meine Würde aufgegeben habe. Da saß ich nun, im fahlen Licht des Flatscreens, während mein Hund mich ansah, als hätte ich endgültig den Verstand verloren. Und warum? Wegen des Albert Parks. Wegen dieser wunderbaren, unberechenbaren Strecke, die noch echte Kiesbetten hat und nicht diese endlosen Asphalt-Auslaufzonen, auf denen man ein ganzes Einkaufszentrum errichten könnte. Es ist diese Mischung aus Nostalgie und der Hoffnung auf einen Startunfall, die einen wachhält, während die Augenlider schwerer werden als ein Red Bull nach der technischen Abnahme.

Das bittere Fazit

Melbourne ist Tradition. Melbourne ist Chaos. Melbourne ist der ausgestreckte Mittelfinger an alle, die glauben, dass Sport zu humanen Zeiten stattfinden sollte. Wir hassen die Uhrzeit, aber wir lieben das Spektakel. Denn seien wir ehrlich: Ein Rennen in der Wüste unter Flutlicht ist wie ein alkoholfreies Bier – es sieht zwar so aus, aber der Kick fehlt. Also stellen Sie den Wecker, kochen Sie den billigen Instant-Kaffee und bereiten Sie sich auf die Augenringe des Todes vor. Es lohnt sich. Irgendwie.

  • Tradition: Echte Kiesbetten statt Parkplatz-Feeling.
  • Atmosphäre: Der Albert Park verzeiht keine Fehler.
  • Leiden: Schlafmangel als Qualitätsmerkmal eines echten Fans.

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